Wegen des großen Kundeninteresses an dem neuen Modell des Octavia wird die Škoda Auto die ursprünglich geplante Produktionskapazität für das Fahrzeug erhöhen. Statt der ehemals vorgesehenen 40 000 Fahrzeuge in diesem Jahr werden deutlich mehr vom Band rollen. Zurzeit wird geprüft, wie stark die Produktion ausgeweitet werden kann.

Der Verkauf des neuen Octavia startet bei den Škoda-Händlern in der Tschechischen Republik und in Deutschland Anfang Juni. Wenig später wird das Modell nach und nach in anderen wichtigen Ländern Europas auf den Markt gebracht.

Das neue Modell trifft auf positive Resonanz in den Medien: Die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ – eine der größten deutschen Tageszeitungen - berichtet: „Dieser Hatchback mit schrägem Heck bietet viel Auto für relativ wenig Geld – eine in allen Richtungen vergrößerte Karosserie, genügend Platz für fünf Passagiere und noch mehr Raum für das Gepäck. Auf dem Rücksitz gibt es sogar soviel Kniefreiheit, dass sich die Besatzung sogar ein Bein über das andere legen kann. Der Innenraum hinterlässt einen eindeutig hochwertigen Eindruck, die angewandten Materialien und deren Verarbeitung sind auf einem hohen Niveau.“ Das angesehene deutsche Automagazin „Auto Motor und Sport“ bewertet den Wagen so: „Billig-Technologien sind im neuen Octavia nicht anzutreffen. Im Gegenteil, sie finden hier die letzte modernste Technik um einen guten Preis. Die zusätzlichen sechs Zentimeter kommen dem Octavia ausgesprochen zugute, und zwar auch optisch. Die Karosserie mit dem schrägen Heck ist etwas in die Länge gezogen, sie wirkt harmonisch.“ In der „AutoBILD“ heißt es: „Die Designmeister haben mit dem Octavia ihr Meisterwerk vollendet, dessen neues Aussehen perfekt alle optischen Vorteile seines Vorgängers nutzt. Der Octavia sieht so gut aus, dass er die Bedeutung des Begriffs Mittelklasse völlig erfüllt.“

Obwohl der neue Octavia noch nicht auf dem Markt ist, hat er bereits eine erste Anerkennung erhalten. Er wurde zum Auto des Jahres in Serbien und Montenegro gekürt.

Der neue Octavia wird zurzeit nur im Škoda-Zweigwerk in Vrchlabí hergestellt. Im Zuge der Kapazitätssteigerung werden Produktion und Montage im Laufe dieses Jahres stufenweise auch ins Stammwerk nach Mladá Boleslav verlagert.

Škoda Auto verzeichnet ebenfalls eine steigende Nachfrage nach den Modellen Fabia, Octavia und Superb. Im April dieses Jahres haben insgesamt 42 016 Kunden einen Wagen der Marke Škoda gekauft, das ist das absolut beste Ergebnis, das in der Geschichte der Marke in diesem Monat erreicht wurde.

(Quelle: Škoda Media Archiv)